Bewährte Frameworks zur Erweiterung, Beschleunigung und Absicherung von MFS‑Projekten
Die Qinlox Toolbox bündelt projekterprobte Frameworks, die wir in SAP‑EWM‑Materialflusssteuerungsprojekten einsetzen, um Entwicklungsaufwände zu reduzieren, Transparenz zu erhöhen und komplexe MFS‑Projekte beherrschbar zu machen.
Die Toolbox versteht sich dabei nicht als Ersatz für den SAP‑Standard, sondern als gezielte Ergänzung für anspruchsvolle MFS‑Szenarien, in denen Standardmechanismen allein nicht ausreichen.
SAP EWM Materialflusssteuerung ist ein leistungsfähiger Standard zur Steuerung automatisierter Lager‑ und Fördertechnik.
In realen Projekten entstehen jedoch regelmäßig Anforderungen, die über den reinen SAP‑Standard hinausgehen, etwa:
Die Qinlox Toolbox adressiert genau diese Punkte – systemnah, SAP‑konform und praxiserprobt.
Wichtig: Die Qinlox Toolbox stellt keine eigenständigen Softwareprodukte dar. Sie besteht aus methodisch‑technischen Frameworks, die projektspezifisch eingesetzt, konfiguriert und bei Bedarf erweitert werden – vollständig innerhalb des SAP EWM Standards.
Die Qinlox Toolbox bündelt bewährte Frameworks, die wir in SAP EWM Materialflusssteuerungsprojekten einsetzen, um individuelle Anforderungen strukturiert, transparent und SAP‑konform umzusetzen.
Alle Bestandteile sind Customizing‑getrieben, modular aufgebaut und unterstützen eine projekterprobte Erweiterung des SAP‑Standards – ohne eigenständige Produkte oder parallele Tool‑Landschaften.
Modulares Framework zur strukturierten Verarbeitung von MFS‑Telegrammen innerhalb von SAP EWM.
Zum Einsatz kommen vordefinierte und projektspezifische Funktionsmodule, die flexibel orchestriert und primär über SAP‑Customizing gesteuert werden. Das Framework bringt bewährte Standard‑Module mit, die in Projekten gezielt um zusätzliche, projektspezifische Module ergänzt werden können.
So lassen sich individuelle Steuerungs‑ und Verarbeitungslogiken sauber abbilden, ohne den SAP‑EWM‑Standard zu verlassen oder unstrukturierte Projekterweiterungen zu erzeugen.
Framework zur Simulation eingehender SPS‑Telegramme direkt im SAP‑System.
Das SIM‑Framework wird durch ausgehende MFS‑Telegramme aus SAP EWM (z. B. infolge eines Transportauftrags) getriggert und erzeugt daraufhin ein oder mehrere eingehende Antwort‑Telegramme, die das Verhalten der SPS realistisch simulieren.
Auf diese Weise können Materialflusslogiken frühzeitig getestet, analysiert und debuggt werden – schnell, reproduzierbar und ohne den Einsatz externer Emulationen, die insbesondere für entwicklungsnahe Tests häufig zu aufwendig oder zeitintensiv sind.
Wiederverwendbarer Steuerungs‑ und Priorisierungsbaustein für anspruchsvolle MFS‑Auslagerungs‑ und Arbeitsplatzszenarien.
Der Scheduler erweitert SAP EWM um eine zentrale Steuerungsebene, die relevante Lageraufträge erkennt, zu Arbeitspaketen bündelt, priorisiert und gezielt steuert – insbesondere dort, wo SAP‑Standardmechanismen in komplexen Materialfluss‑Szenarien an Grenzen stoßen.
Typische Einsatzfälle sind Arbeitsplatz‑Kommissionierung, Auslagerungen kompletter (auch geschachtelter) Behälter sowie MFS‑spezifische Inventur‑Szenarien. Der Scheduler ist ein projekterprobter Bestandteil der Qinlox Toolbox und ergänzt den SAP‑Standard gezielt – ohne ihn vollständig zu ersetzen.
Das Qinlox MFS Framework für Telegrammverarbeitung erweitert SAP EWM um eine strukturierte, modulare und transparente Verarbeitung von MFS‑Telegrammen aus automatisierter Lager‑ und Fördertechnik.
Für ein modulares System werden bereits im Framework enthaltene Telegrammverarbeitungsmodule flexibel bzgl. der jeweiligen Projektanforderungen orchestriert. Die Reihenfolge und das Verhalten dieser Module werden primär über das SAP-Customizing gesteuert, wodurch projektspezifische Erweiterung in Form von projektspezifisch entwickelten Modulen gezielt ergänzt werden können – ohne den SAP-Standard unnötig zu verlassen.
Das Framework unterstützt insbesondere:
Durch diesen Ansatz werden Entwicklungsaufwände reduziert, die Wartbarkeit erhöht und Änderungen am Materialfluss leichter beherrschbar gemacht. Das Framework wird in Qinlox‑Projekten gezielt als Project Accelerator eingesetzt.
Das Qinlox MFS SIM Framework ermöglicht die Simulation eingehender SPS‑Telegramme direkt im SAP‑System, ohne den Einsatz externer Emulations‑ oder Simulationstools.
Über SAP‑Customizing lassen sich realitätsnahe Telegramm‑Szenarien definieren, mit denen das Verhalten der Materialflusssteuerung getestet, analysiert und debuggt werden kann. Die Simulation eignet sich insbesondere für entwicklungsnahe Tests, in denen SAP‑Logik frühzeitig abgesichert werden soll.
Typische Einsatzbereiche sind:
Das Qinlox MFS SIM Framework erlaubt es, Materialflussprozesse durchgängig in SAP EWM zu testen, ohne auf reale Technik oder externe Emulationen warten zu müssen. Es ersetzt keine externe Anlagenemulation, reduziert jedoch den Test‑ und Entwicklungsaufwand erheblich, da Tests direkt im SAP‑System durchgeführt werden können – selbst dann, wenn externe Emulationen grundsätzlich verfügbar wären. Insbesondere für entwicklungsnahe Tests ist der Einsatz externer Emulationen häufig zu aufwendig und zeitintensiv, während das SIM‑Framework schnelle, reproduzierbare Tests innerhalb von SAP EWM ermöglicht.
Der Qinlox EWM‑MFS Scheduler adressiert Anforderungen, bei denen sich Standardmechanismen von SAP EWM in komplexeren Materialfluss‑Projekten als zu restriktiv erwiesen haben.
Er erweitert SAP EWM um eine wiederverwendbare Steuerungs‑ und Priorisierungslogik, insbesondere für Auslagerungs‑ und Arbeitsplatzszenarien in MFS‑Lagern. Der Scheduler fungiert dabei als zentrale Steuerungsebene, die relevante Lageraufträge erkennt, zu ausführbaren Arbeitspaketen gruppiert, priorisiert und gezielt steuert.
Der Scheduler unterstützt unter anderem:
Der Scheduler ist ein projekterprobter Bestandteil der Qinlox Toolbox und wird gezielt dort eingesetzt, wo Standardprozesse erweitert werden müssen – ohne diese vollständig zu ersetzen.
Für komplexe Materialflussanlagen setzen wir projektabhängig zusätzlich auf externe Emulation, um das reale Anlagenverhalten umfassend abzubilden. Qinlox nutzt hierfür u. a. das Emulationstool SimPlan.
Damit lassen sich:
So können End‑to‑End‑Prozesse bereits vor Inbetriebnahme unter Laborbedingungen geprüft werden.
Die Inbetriebnahme startet dadurch mit bereits getesteter SAP‑Software.
Die Auswahl des Emulationstools erfolgt projektabhängig – alternativ zu SimPlan kann auf Wunsch auch ein anderes Tool eingesetzt werden.
Die Qinlox Toolbox ergänzt SAP EWM Materialflusssteuerung dort, wo:
Die Toolbox ist kein Ersatz für SAP EWM MFS, sondern ein gezielter Projekt‑ und Qualitätsbeschleuniger innerhalb des SAP‑Standards.
Die Qinlox Toolbox macht SAP EWM MFS‑Projekte beherrschbarer.
Weniger Custom‑Code, modularer Ansatz, erhöhte Transparenz, schnellere Tests und klarere Erweiterungen – ohne den SAP‑Standard zu verbiegen.

Sie haben Fragen? In den folgenden FAQs haben wir die wichtigsten Antworten für Sie zusammengestellt. Falls Ihre Frage nicht dabei ist, sprechen Sie uns gerne direkt an.
Nein. Die Qinlox Toolbox besteht aus projekterprobten Frameworks, die innerhalb von SAP EWM MFS eingesetzt werden. Sie ergänzt den SAP‑Standard, ohne eigenständige Software oder parallele Tool‑Landschaften einzuführen.
Grundsätzlich ja. Die Frameworks der Qinlox Toolbox sind so aufgebaut, dass sie projektspezifisch eingesetzt und konfiguriert werden können. Der konkrete Funktionsumfang hängt jedoch vom jeweiligen Projekt‑ und Anlagenszenario ab.
Nein. Das Qinlox MFS SIM Framework dient der entwicklungsnahen Simulation und Absicherung der SAP‑Logik. Für realitätsnahe Tests des Anlagenverhaltens setzen wir projektabhängig zusätzlich auf externe Emulation, z. B. mit SimPlan.
Nein. Der Scheduler wird gezielt dort eingesetzt, wo Standardmechanismen von SAP EWM in komplexeren MFS‑Szenarien funktional an Grenzen stoßen, z. B. bei priorisierten Auslagerungen oder MFS‑Inventuren.
Nein. Alle Frameworks der Qinlox Toolbox sind SAP‑konform, Customizing‑getrieben und so konzipiert, dass der SAP‑Standard nicht unnötig erweitert oder verbogen wird.
Die Qinlox Toolbox basiert auf wiederverwendbaren Lösungsbausteinen. Der konkrete Einsatz und Umfang erfolgt jedoch projektspezifisch im Rahmen der jeweiligen Vereinbarungen.
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